13. August 2017

Kein guter Umgang







Der August hat einen neuen besten Freund gefunden. 
Sein Name: April
Definitiv kein harmonisches Dreamteam. Im Gegenteil!
Der dominantere von Beiden ist hier ganz klar der April. Mit seiner Launenhaftigkeit und seinem kalten Herz zieht er den August ganz schön runter und der sonst so fröhliche August ist kaum noch wiederzuerkennen. 
Heute himmelhochjauchzend, morgen zu Tode betrübt.
Kurze Momente der puren Lebensfreude wechseln sich ab mit manisch depressiver Weltuntergangsstimmung.
Und ständig heult er rum, seine Augen vom ewigen Regen schon ganz geschwollen. Ich weiß ja nicht, was für schaurig/traurige Geschichten der April ihm ins Ohr säuselt. 
Und plötzlich möchte der August nur noch drinnen spielen. Dabei ist es doch draußen so viel schöner.
Also......eigentlich......zu dieser Jahreszeit.....

Aber jetzt ist hier mal Schluss. Der April ist definitiv kein guter Umgang für den herzerwärmenden August. Der August sollte ihm am besten noch heute fristlos seine Freundschaft kündigen und den April vor die Tür setzen. Denn wir möchten den August nicht teilen. Wir möchten seine ungeteilte und uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Wir möchten Spaß mit ihm haben und er soll uns durch den gesamten Tag und den gesamten Monat begleiten. Er soll uns morgens liebevoll aus dem Bett helfen und abends darf er sich so lange zu uns gesellen, wie er kann: Auf der Terrasse, im Biergarten, am See...... Und wenn wir ihn dann doch teilen müssen, dann höchstens mit dem Juli. Meinetwegen auch mit dem September. (Als ich vergangenen Dienstag zur Arbeit fuhr, zeigte das Thermometer frostige 10,5 Grad an, brrrrr.... Der Herbst naht.)

Aber ich wäre ja kein Wohnblogger, wenn ich nicht dazu in der Lage wäre, das Beste draus zu machen und unser Nest trotz lausiger Temperaturen und Dauerregen so gemütlich und kuschelig wie möglich zu gestalten.








































In der guter Hoffnung, dass der August dem April ein Ende setzt und ihn hochkant aus seinem Monat schmeißt,



ps.: Heute zeigte sich der August wider Erwarten von seiner schönsten Seite. Nicht zu kalt und nicht zu heiß. 
Ich bin frohes Mutes: Es wird Kinder, es wird! 

4. August 2017

East Side Gallery & Friedrichshain






Hi zusammen!

Es ist mir ja wirklich ein Rätsel, wie ich es seinerzeit geschafft habe, vier Mal in der Woche einen neuen Blogpost zu schreiben. Heute bekomme ich es kaum einmal die Woche hin. 

Die heutigen Fotos sind tatsächlich schon vier Wochen alt. 
Obwohl der Haushalt mal wieder unmissverständlich meinen Namen ruft und die Bügelwäsche im Keller ebenfalls ein Wörtchen mitreden möchte, bleibe ich jetzt hier so lange standhaft am Laptop sitzen, bis der Post steht und ich meinen heutigen Beitrag mit dem Button "Veröffentlichen" beende.

Heute vor vier Wochen waren Ninchen und ich in Berlin. Wie die Zeit rast.....
Ich war zwar schon einige Male in Berlin und die East Side Gallery war mir natürlich bereits bekannt, trotzdem wollten wir beide nochmal hin. 






Verrück, irgendwie.....
Die Mauer ist weg, aber dennoch möchten sie alle sehen. 
Von der Berliner Mauer ist fast nichts mehr übrig und an den wenigen Resten der Mauer drängeln sich tagtäglich zahlreiche Touristen verschiedener Nationen. 
Die East Side Gallery an der Spree ist eine 1,3 Kilometer lange Teilstrecke der Mauer und sie ist die bekannteste Open-Air-Gallerie weltweit. 2009 wurde die unter Denkmalschutz stehende East Side Gallery von Künstlern restauriert. 

Die wohl bekanntesten Malereien sind der "Bruderkuss" von Honecker & Breschnew und der durch die Mauer brechender Trabant.

Übrigens: Mauerfragmente finden sich heute auf allen Kontinenten der Erde wieder. 









































Von der East Side Gallery aus gelangt man automatisch nach Friedrichshain. Friedrichshain ist ein lebendiges Szeneviertel Berlins und bekannt für sein buntes Nacht- und Kulturleben, welches weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und populär ist. 

Graffiti - soweit das Auge reicht. 
Punks und Sprayer verabreden sich hier zu nächtlichen Aktionen zum Besprühen von Brandwänden und Hauseingängen. 

An den Fabrikhallen und Bahnhofsgebäuden fallen die farbenfrohen Graffitigemälde schon von Weitem auf und ich konnte mich wirklich kaum satt sehen.

Großflächige Graffitikunstwerke nennt man übrigens "Murals". Sie werden meist mit Zustimmung der Stadt an Brandwänden angebracht, die das Bild Berlins schon seit Jahrzehnten prägen. Zahlreiche Unternehmen in Berlin bieten geplante Touren zu den besten Murals der Stadt an.
























































Nach Berlin haben wir Ausflüge nach Maastricht und Amsterdam unternommen. 
Fotos hierzu zeige ich euch im kommenden Jahr demnächst. 
☺☺☺


Ich wünsche euch allen ein phantastisches Wochenende!

Ganz liebe Grüße,

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